Das Munotglöcklein NEWS Geschichte


Diverse Internet Portale

 

http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/zuerich-schaffhausen/227259.lied-vom-munotgloecklein-hat-neuen-besitzer.html

http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/zuerich-schaffhausen/227199.lied-das-munotgloecklein-kommt-unter-den-hammer.html

http://www.blick.ch/unterhaltung/musik/6500-franken-geboten-fuer-munotgloecklein-102185

http://www.toponline.ch/area-1.rub-175.art-145373.tce

http://www.tagblatt.ch/umberto/kultur/kultur/Schaffhauser-Munotgloecklein-wird-fuer-6500-Franken-versteigert;art624,1650583

http://www.swissinfo.ch/ger/news/newsticker/international/Schaffhauser_Munotgloecklein_wird_fuer_6500_Franken_versteigert.html?cid=28925614

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/12/02/Kultur/Das-Schaffhauser-Munotgloecklein-unter-dem-Hammer

http://nachrichten.ch.msn.com/kultur/artikel.aspx?cp-documentid=155407137

http://m.solothurnerzeitung.ch/news.htm?newsPos=102045501&cat=unterhaltung_musik

http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:oOYbstMP9_EJ:www.schaffhausen.net/+das+munotgl%C3%B6cklein&cd=86&hl=de&ct=clnk&gl=ch

 


Schaffhauser Fernsehen

http://www.shf.ch/index.php?Schaffhausen-Aktuell-12-Januar-2011

http://www.shf.ch/index.php?heute-im-gespraech-07-dezember-2010-david-bell

http://www.shf.ch/index.php?schaffhausen-aktuell-7-dezember-2010

http://www.shf.ch/index.php?Schaffhausen-Aktuell-2-Dezember-2010

          


04.12.2010

Bell plant zwei neue Interpretationen

«Munotglöcklein»

Schaffhausen Der neue Besitzer der Urheberrechte am «Munotglöcklein», David Bell, hat in den Tagen seit der Auktion wenig geschlafen. Das Medieninteresse am Tonstudiobesitzer ist gross, und auch viele seiner Bekannten haben sich nach der Versteigerung bei ihm gemeldet.

Der in England geborene Bell stammt aus einer Schaffhauser Familie mit Musiktradition – sein Grossvater Henri Bardet moderierte auf Radio Munot, sein Onkel René Bardet spielte in «Poesie und Musik». Nun möchte Bell selber ein Stück Schaffhauser Musikgeschichte fortschreiben. (dj.)


04.12.2010

Bimbam Bumbum

Von robin blanck

Hart wurde am Mittwoch vor dem Schaffhauser Münster gesteigert um die Urheberrechte des «Munotglöckleins», am Ende fiel der Hammer bei 6300 Franken. Ist das zu viel für das «Munotglöcklein»? Nein, allein schon wenn man weiss, dass die Tantiemen in den verbleibenden sechs Jahren bis gegen 5000 Franken einbringen können. Deshalb beobachtete man an der Versteigerung nicht ohne Erstaunen, dass der Munotverein, der seinen Willen, das «Munotglöcklein» zu ersteigern, bereits im Vorfeld kundgetan hatte, bei 6000 Franken – also wenig über den zu erwartenden Einnahmen – das Feld geschlagen räumen musste. Zumal es nicht in erster Linie um eine Kosten-Nutzen-Rechnung ging, sondern um Wichtigeres: Diese bald 100-jährige Melodie gehört zum Kern einer Schaffhauser Populärkultur, die – mit vielen anderen Elementen – den Kitt dieser kleinräumigen Gesellschaft bildet. Gesungen wird das «Munotglöggli» im Klettgauer Schulzimmer ebenso wie beim Schaffhauser Auftritt am Zürcher Sechseläuten. Auch der Munot selbst, die Altstadt, Rhein und Randen, um nur einige zu nennen, gehören zu den generationsübergreifenden Identifikationspunkten, die ein Gemeinschaftsgefühl entstehen lassen. Das «Munotglöcklein» wird diese Funktion auch unabhängig vom Besitz der Urheberrechte behalten, verloren ist also nichts. Jetzt liegen die Rechte beim Beringer Musiker David Bell, der das Lied nicht in der Schublade verstauben lassen, sondern wiederbeleben will. Das eröffnet sogar die Chancen für eine weitere Verbreitung. Eine Rap-Version des «Munot-glöckleins»? Ein Techno-Remix – Bumbum –, vielleicht unterlegt mit verzerrter Gitarre? Alles Geschmackssache. Wenn es klappt, ist es ein Gewinn, Schaden anrichten kann der Versuch nicht.


04.12.2010

Eine Chance, keine Garantie

David Bell am Computer in seinem Red Room Music Studio in Beringen: «Wann hat man schon die Gelegenheit, ein Lied mit dem eigenen Namen im Titel zu ersteigern?»Bild Daniel Jung

David Bell am Computer in seinem Red Room Music Studio in Beringen: «Wann hat man schon die Gelegenheit, ein Lied mit dem eigenen Namen im Titel zu ersteigern?»Bild Daniel Jung

David Bell, der neue Inhaber der Rechte des «Munotglöckleins», plant zwei neue Versionen des Liedes.

von Daniel Jung

Schon vor der Auktion des «Munotglöckleins» vom letzten Mittwoch hatte sich David Bell viele Überlegungen zur Versteigerung gemacht. Er hatte die Berichterstattung genau verfolgt und sich bei der Suisa, der schweizerischen Organisation zur Wahrung von Musikurheberrechten, informiert. Dann ging er zu einer Bank – der Preis musste bar bezahlt werden. Als oberste Limite hatte er sich eigentlich 5000 Franken gesetzt. Insgesamt hatte er aber genau 6500 Franken dabei, denn er hatte auch noch Geld zur Bezahlung einer Rechnung abgehoben.

«Während der Auktion war ich in einem fast Trance-ähnlichem Zustand», erklärte Bell gegenüber den SN, «drei Fragen kreisten in meinem Kopf: Will ich es? Was sagt der Auktionator? Wie viel Geld habe ich dabei?» Schliesslich war die Auktion aber schnell vorbei. Für 6300 Franken erhielt Bell den Zuschlag. Nun besitzt er für die kommenden sechs Jahre die Rechte an der Schaffhauser Hymne. Das sieht Bell als grosse Möglichkeit, die aber auch Arbeit seinerseits verlange: «Es ist eine Chance, ich habe aber keine Garantie», sagte Bell. Er wird in nächster Zeit versuchen, mit dem Lied etwas zu machen, das die Leute bewegt. Am Tag nach der Auktion hat er sich in seinem Musikstudio an das E-Piano gesetzt und die Melodie eingespielt. «Dabei empfand ich einfach Stolz», berichtete er. «Eine solche Melodie zu schaffen, die im Kopf hängen bleibt, das ist ja das Ziel aller Musiker.» Selber habe er das bisher noch nie geschafft, nun aber ist er Teil der Geschichte eines Lieds, das den Menschen seit Jahrzehnten viel bedeutet. Bell betreibt mitten in Beringen das Red Room Music Studio. Zusätzlich verkauft und installiert er auch Fernseher und Audioanlagen für Heimkinos und handelt mit Kaffee. Das Studio und der Heimkino-Ausstellungsbereich sind in seine Wohnung integriert. Das Herz des Studios ist ein komplett rot eingerichteter Raum, in dem Bells Mischpult, Computer und Keyboard stehen. An einer der Wände des Raums, über dem Sofa, hängen Bilder von Bells bekannteren Musikerkollegen: Bell mit Bernie Shaw, dem Sänger von Uriah Heep, mit dem er auch schon einen Song aufgenommen hat. Bell mit Ian Gillan, dem Sänger von Deep Purple, den er in Stockholm hinter der Bühne besuchte. Und Bell mit Jürgen Drews, für den er einen bisher unveröffentlichten Song geschrieben hat. Daneben hängen auch ein Bild mit dem Gitarre spielenden Bell in Cowboystiefeln und einer Lederjacke auf nackter Haut und eine gerahmte CD seiner ehemaligen Band Shadrack. Vor ein paar Jahren hat Bell das «Munotglöcklein» mit der Band Save Heaven im Studio bereits einmal eingespielt. Zurzeit arbeitet er hier mit einem Schaffhauser Rapper an Hiphop-Songs. Das «Munotglöcklein» hat die Vokalgruppe «I Quattro» in diesem Jahr wieder in die Schweizer Albumcharts gebracht. Diese Version gefällt Bell gut, aber sie sei sehr traditionell. Bell selber hofft, mit zwei neuen Versionen – einer akustischen und einer gesungenen – das Lied weiterhin aktuell zu halten. «Ich vertraue auf die Qualität des Songs», sagte er.


02.12.2010

David Bell sichert sich die Urheberrechte

Thomas Winkler auf der Treppe vor dem Münster, ohne Hammer, aber mit klaren Anweisungen an die Besucher der aussergewöhnlichen Gant.Bilder Selwyn Hoffmann

Thomas Winkler auf der Treppe vor dem Münster, ohne Hammer, aber mit klaren Anweisungen an die Besucher der aussergewöhnlichen Gant.Bilder Selwyn Hoffmann

David Bell sichert sich die Urheberrechte

Thomas Winkler auf der Treppe vor dem Münster, ohne Hammer, aber mit klaren Anweisungen an die Besucher der aussergewöhnlichen Gant.Bilder Selwyn Hoffmann Sigi Michel stimmte mit dem «Munotglöcklein» auf die Versteigerung ein, er selbst hätte die Urheberrechte auch gern ersteigert und daraus sicher «etwas gemacht».

Unmittelbar nach den Ausrufen und der Versteigerung der Urheberrechte am «Munotglöcklein» kam der neue Besitzer an die Kasse: 6300 Franken in bar waren fällig.

von martin schweizer

David Bell heisst der neue Besitzer der Urheberrechte am «Munotglöcklein». Niemand schien den sympathischen Mann mit der weissen Jacke gestern Abend wirklich zu kennen, man sah ihm auch die Aufregung nach der Versteigerung an. Doch dann war er schnell gesprächig und guter Laune: Er freue sich, wolle auch, dass die Rechte am «Munotglöcklein» nicht in falsche Hände gerate, schliesslich handle es sich um Kulturgut.

Die etwa 50 Zuschauer und die Mitkonkurrenten waren allerdings erst einmal ziemlich baff, als die Versteigerung nach einer hoch spannenden Ausmarchung plötzlich und nach wenigen Minuten zu Ende war und der neue und weitgehend unbekannte Eigentümer feststand.

Munotverein draussen

6300 zum Ersten, zum Zweiten – und zum Dritten. Der Munotverein gab sich geschlagen. Vorstandsmitglied Christian Schneider, der vom Verein an die Gant beordert wurde, machte kurz davor nicht mehr mit, Schneider nach der Versteigerung enttäuscht: Der Beitrag war «überhöht», offenbar auch angesichts der Tatsache, dass die Rechte bald auslaufen. Schon vor der Versteigerung, die aus Platzgründen ausnahmsweise vor dem Münster und bei tiefen winterlichen Temperaturen stattfand, liess Thomas Winkler als Chef des Schaffhauser Konkursamtes die Zuschauer und Mitbietenden wissen, dass die Urheberrechte nur noch sechs Jahre Bestand haben. Ferdinand Buomberger, der Verfasser des «Munotglöckleins», starb 1946, 70 Jahre nach dem Tod eines Urhebers erlöschen jeweils die Rechte.

Sigis Gruss

Vor der auf Punkt 18 Uhr angesetzten Versteigerung intonierte Trompeter Sigi Michel direkt vor dem Münster herzergreifend das «Munotglöcklein», Thomas Winkler bat die Zuschauer sogar, mitzusingen, was einige denn auch tapfer taten. In der Folge spielte sich das Spektakel rasant ab – erst in Sprüngen zu 50, dann zu 100 Franken.

Zur Zusammenarbeit bereit

Auch Sigi Michel, der das «Munotglöcklein» seit Jahren und bei vielen Gelegenheiten spielt, hätte die Urheberrechte gern ersteigert. Ende der Fahnenstange hiess es dann in der Gegend von 6000 Franken aber auch für ihn, obwohl doch alles so schön gewesen wäre: «Ich hätte daraus etwas gemacht, eine Superwerbung für Schaffhausen!» David Bell, der in Beringen seit Jahren das «Red Room Music Studio» führt, zeigte sich gestern immerhin aufgeschlossen und offen für eine Zusammenarbeit mit Sigi Michel und dem Munotverein.

Verwurzelt in Schaffhausen

Wie eine solche Kooperation aussehen könnte, ist natürlich noch völlig offen und unklar. Fest steht nur: Bell ist kein Künstlername. Der Gitarrist kam, wie er kurz nach der Versteigerung sagte, mit zwölf Jahren von England in die Schweiz, er habe Schaffhauser Wurzeln, sei verwandt mit René Bardet und «Grossvater» Henri Bardet, bekannt seinerzeit unter anderem als Mitarbeiter von «Radio Munot». Zu Erinnerung: Das «Munotglöcklein» entstand 1589; das noch heute von Chören, Tenören und Trompetern häufig gesungene Lied wurde vor rund 100 Jahren im Casino uraufgeführt. Verfasst hat es Ferdinand Buomberger, der 1946 in Weggis starb. Dessen Enkelin verkaufte die Rechte in den Siebzigerjahren dem Musikhaus Marcandella. Aus der Konkursmasse des ehemaligen Musikhauses an der Stadthausgasse liess jetzt die auf Liquidationen spezialisierte Zürcher Transliq AG die Urheberrechte durch das Schaffhauser Konkursamt versteigern.

Die Gant Alle können mitmachen

An einer Gant kann jedermann teilnehmen und mitsteigern, vorausgesetzt, er ist volljährig und handlungsfähig. Zugelassen sind in Ausnahmefällen auch Minderjährige in Begleitung der Eltern. Theoretisch darf der Gantmeister auch einen Ausweis verlangen, falls beispielsweise Alkoholika versteigert werden. Unter den Hammer kommt, so Thomas Winkler, Leiter des Schaffhauser Konkursamtes, «nur gute Ware», Schmuck oder Uhren zum Beispiel sollten echt sein. Vor einer in Schaffhausen zwei- bis fünfmal im Jahr stattfindenden Versteigerung werden Experten beigezogen, um mögliche Fälschungen aufzudecken. Die Gläubiger erhalten nach der Gant den ersteigerten Betrag, abzüglich Fixkosten von 25 Franken; prozentual müssen sie sich zusätzlich an den Auslagen beteiligen, die dem Amt durch die Versteigerung anfallen. Für eine Wertsache von beispielsweise 500 Franken bleiben so dem Gläubiger etwa 450 Franken. (-zer.)


02.12.2010

Die Rechte am «Munotglöcklein» gehen an ein Tonstudio in Beringen

Nach der Versteigerung: David Bell, der neue und glückliche Besitzer der Urheberrechte, holt die Akten ab. Bild Selwyn Hoffmann

Nach der Versteigerung: David Bell, der neue und glückliche Besitzer der Urheberrechte, holt die Akten ab. Bild Selwyn Hoffmann

Die Versteigerung der Urheberrechte am Lied vom «Munotglöcklein» endete mit einer Überraschung: Der Munotverein konnte oder wollte nicht mithalten.

SCHAFFHAUSEN Für 6300 Franken gingen gestern Abend die Rechte am «Munotglöcklein» überraschend an David Bell, Inhaber eines Tonstudios in Beringen. Bell nach der mit Spannung erwarteten Gant sichtlich aufgeregt, aber auch stolz: «Ich habe als Musiker und Gitarrist einige Ideen, was ich mit dem Lied kompositorisch anfangen könnte, aber ich will jetzt erst einmal darüber schlafen.» Der gebürtige Engländer mit Schaffhauser Wurzeln schliesst auch eine Zusammenarbeit mit dem Munotverein und mit Sigi Michel nicht aus.

Vor dem Münster

Sowohl Stadtschreiber Christian Schneider vom Vorstand des Munotvereins wie Trompeter Sigi Michel boten bis fast zuletzt mit, konnten oder wollten aber nicht mehr als 6000 Franken ausgeben. Gesteigert und geboten wurde ab 500 Franken auch von anderen Gantbesuchern. Die Versteigerung unter der Ägide von Thomas Winkler, Chef des Konkursamtes, fand aus Platzgründen vor dem Münster statt. Das Gantlokal am Münsterplatz war schon während der Vorbesichtigung um 17.30 Uhr bis auf den letzten Platz rappelvoll, das Interesse galt aber auch den 200 Objekten, die nach der Versteigerung der Urheberrechte an der Reihe waren. «Der Publikumsaufmarsch ist überdurchschnittlich hoch», fand auch Thomas Winkler. Die Versteigerung dauerte Stunden. (-zer.)


ja ja ich habs........................ 1.12.2010

„Munotglöcklein“ hat neuen Besitzer
David Bell aus Beringen hat heute Abend das „Munotglöcklein“ ersteigert. Mit seinem Höchstgebot von 6300 Franken sicherte sich Bell die Urheberrechte des bekannten Schaffhauser Liedes. Wie Bell gegenüber Radio Munot sagte, 
sei es ihm wichtig, dass das Lied nicht in falsche Hände gerate und dass das Lied in Schaffhausen bleibe. Bell kommt aus einer musikalischen Familie und hofft mit dem „Munotglöcklein“ ein Stück Geschichte mitschreiben zu können.

http://www.radiomunot.ch/index.php?newsarchiv                                                 david bell eingeben
Schaffhauser Bock
http://www.bockonline.ch/juli-dezember2010/kw-49-10/index.html                      Seite 5
 
 
 

 
 
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Das Munotglöcklein